Beginnen wir mit der Morgenskizze:

Um dem Rest ein wenig Sinn zu geben, muss ich nochmals zum Beginn der Woche zurückspulen:
Die Übungen setzten sich aus Dingen zusammen wie:
- Schreiben, während man zusammen laut von Hundert auf Null zurückzählt
- Mit beiden Händen gleichzeitig kritzeln ohne die Stifte vom papier zu heben
- Mit Tusche grosse Blätter vollschmieren und davon einen Abklatsch machen (decalcomania)
- Nach Peters Vorgaben Texte vervollständigen:
1. panel: The first time the angel...
2. panel: i was with...
3. panel: we were...
4. panel: and we were...
5. panel: the angel said...
6. panel: keine vorgabe
Aus dem Gekritzel der ersten Tage entstanden dann die "Easter-Eggs on legs". (Was für'n absolut bescheuerter Name!)
Herausgeschält aus der Links-und Rechts-Gleichzeitig-Kritzelei.
Wie im Skizzenbuch vermerkt: Die waren auf den ersten Blick spannend, aber nur auf den ersten...

Wer auch in der Kritzelei auftauchte, war der Engel oben rechts. (Ah, nein, da hatte er nur einen Flügel - den zweiten hab ich ihm dann geschenkt.)
Passend zu den Hintergründen (Decalcomania!!) hauchte ich ihm mit Tusche ein wenig Leben ein und versuchte, den Schwung aus der zufälligen Figur auch auf weitere Versuche zu übertragen.

Ich versuchte also, meine niedergeschriebenen Gedanken, die spontanen Kritzeleien, die Skizzen aus dem Museum und die Textvorgabe von Peter zu einem Ganzen zu verbinden. Ein Ding der Unmöglichkeit, meint ihr? Stimmt! :)
Auf der linken Seite habe ich dann die Skizzen aus dem Museum mit dem Text kombiniert - was eine ziemlich surreale Version ergab, die ich vorsorglich mal kopierte.
Nach dem Kurs nahm ich mir noch ein paar Momente Zeit, das Festival zu geniessen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mir die Ausstellungen von den italienischen Studenten aus Bologna angesehen. Da wars mir zu laut und zu unpersönlich.
"Orang", deren Ausstellung mich sehr angesprochen hat, genauso wie die von "Anna Sommer", die sehr viel Persönliches zeigte in den Ausstellungsgegenständen. Das kommt zwar auch in ihrem neuen Buch vor, da fehlt mir persönlich ein wenig die Leichtigkeit, aber insgesamt finde ich das schon gelungen.
Der neue Schweizer Comic-Shootingstar (?) "Kati Rickenbach" hatte ne umfangreiche Ausstellung mit vielen Skizzen und interessanten Kleinigkeiten und
"Frederik Peeters" (lustige Seite übrigens) zeigte Originalseiten aus seinem "Blaue Pillen-Band" (Kauftipp!)
Und zum Schluss noch - na was wohl?

Erhöhen wir doch nochmal auf... sieben Lesermeldungen! Das sollte doch zu schaffen sein. Und wenn sich jemand zweimal meldet gilt das doppelt. ;)






